Ilko Levkov(li) mit Team
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Faruk und das Fragezeichen

(AZ vom 02.03.2017)

Das   ist   kein   Polster,   das   ist   ein   dickes   Polster: Mit   elf   Punkten   Vorsprung   geht   Spitzenreiter   DJK Gebenbach       in       die       Rest-Rückrunde       der Landesliga    Mitte.   Trainer    Faruk    Maloku    ist    das irgendwie gar nicht recht. Gebenbach.   (mr)   Das   dürfte   ein   kleiner   Wetterschock werden:         Von         der         sonnig-frühlingswarmen Mittelmeerküste   der   Türkei   in   das   rauhe   Klima   des Bayerischen       Waldes.       Am       Sonntag       kehrte Landesligist        DJK        Gebenbach        von        einem Trainingslager   aus   der   Türkei   zurück,   am   Samstag startet    er    in    Neukirchen    beim    Heiligen    Blut    in    die Rest-Rückrunde.   Der   Vorsprung   von   elf   Punkten   auf den   ersten   Verfolger   sollte   eigentlich   genügen,   um den   Aufstieg   in   die   Bayernliga   perfekt   zu   machen. „Bei    diesem    Vorsprung    kann    es    aber    schwierig werden,   vom   Kopf   her   die   Spannung   hochzuhalten“, sagt   Trainer   Faruk   Maloku.   Der   39-Jährige   befürchtet ungewollte   Nachlässigkeiten.   „Da   wär’   es   vielleicht sogar   besser,   nur   drei   Punkte   Vorsprung   zu   haben“, sagt   er   gar.   Warnung   sei   auch   das   letzte   Spiel   des vergangenen    Jahres,    als    die    DJK    gegen    den    SV Etzenricht   mit   0:4   unterging.   Dennoch   ist   alles   darauf ausgerichtet,    das    große    Ziel    zu    erreichen,    und nächstes   Jahr   den   FC   Amberg   und   auch   die   SpVgg SV   Weiden   –   sofern   die   die   Klasse   hält   –   auf   der eigenen    Anlage     zu     begrüßen.     „Wir     hatten     dort wirklich    gute    Trainingsbedingungen“,    blickt    Maloku auf     die     sechs     Tage     Trainingslager     zurück.     Die angespannte   politische   Situation   in   der   Türkei   sei   in der    Mannschaft    kein    Thema    gewesen.    Man    habe sich sehr sicher gefühlt. Teilweise wurde zwei Mal am Tag   trainiert.   „Wir   haben   vor   allem   viel   im   taktischen Bereich    gearbeitet“,    berichtet    der    Coach.    Das    war vorher   auf   den   eisigen   Plätzen   in   der   Heimat   kaum möglich.     Da     wurde     dann     viel     Wert     auf     die konditionellen     Grundlagen     gelegt.     Da     in     diesen Wochen   die   türkische   Küste   ein   beliebter   Treff   für höherklassige    Amateurklubs    ist,    war    es    möglich, Testspielpartner   zu   finden.   Gegen   Kalchreuth,   einem Bezirksligisten    aus    dem    Nürnberger    Raum,    wurde 2:1    gewonnen.    Auch    die    zweite    Mannschaft    des tschechischen   Erstligisten   Dukla   Prag   war   da.   „Die hatten   in   etwa   Bezirksliganiveau“,   stellte   Maloku   fest. Die    Tschechen    wurden    mit    3:1    geschlagen.        Mit dabei   war   auch   Winter-Neuzugang   Dominik   Siebert. Der   treffsichere   Stürmer,   der   von   der   DJK   Ensdorf kam,    hat    sich    aber    im    Trainingslager    eine    leichte Zerrung    zugezogen.    „Er    ist    ein    toller    Spieler,    ein feiner   Charakter“,   lobt   Maloku   den   Angreifer.   „Er   gibt alles,    um    in    die    Mannschaft    zu    kommen.“    Selbst wenn   er   am   Samstag   fit   sein   sollte,   dürfte   Siebert wohl    zuerst    auf    der    Ersatzbank    Platz    nehmen. Maloku   hofft,   dass   sein   Team   an   die   Leistungen   von 2016   anknüpfen   kann.   „Da   waren   wir   zu   Recht   die beste   Mannschaft.“   Die   Spieler   hätten   Riesenschritte nach     vorne     gemacht.     „Das     müssen     wir     jetzt bestätigen.“    Ob    das    klappt?    „Ich    weiß    noch    nicht wirklich,      wo      wir      stehen“,      sagt      Maloku.      Ein Fragezeichen bleibt. .
Dominik Siebert
Gebenbach-Donaustauf Sa. 16.00 Uhr Es   ist   für   die   DJK   Gebenbach   kein   Spiel wie jedes andere. Für   die   DJK   und   Trainer   Faruk   Maloku ist    es    einmalig,    sich    mit    einem    Welt- meister      und      ehemaligen      Bundes- ligatrainer        (Nürnberg,        Leverkusen, Wolfsburg)    wie    Klaus    Augenthaler    um die    Spitzenposition    in    der    Landesliga Mitte zu duellieren. Vorschau…….
Weltmeister gelingt Revanche DJK Gebenbach - SV Donaustauf 1:2 (0:2) DJK   Gebenbach:   Nitzbon,   E.   Izmire   (46.   Stubenvoll), Gorgiev,    Kohler    (38.    Siebert),    Hempel,    Novotny, Libotovsky, Trifonov, Bäumler, Kopac, Jakob. SV     Donaustauf:     Hanke,     Kowalczyk,     Diermeier, Vilsmaier,    Wiesner    (81.    Erfen),    Kirschner,    Vasilic, Lermer    (68.    Isidoro    Martins),    Sautner,    Souza    dos Santos (89. Bucher), Sauerer. Tore:   0:1   (2.)   Andreas   Vilsmaier,   0:2   (14.)   Souza   dos Santos, 1:2 (50.) Ralf Jakob – SR: Daniel Hofmann (Gefrees) – Zuschauer: 750. Spielbericht…… Unsere    Gäste    von    den    Jura-Wohnstätten    beim Heimspiel gegen Donaustauf am 18.03.2017 TSV Kareth – DJK Gebenbach 1:2 (0:1) TSV     Kareth:     Rachner,     Nittke,     Ebner     (77.Fehr), Christian   Ludwig,   Christian,   Wimberger   (66.Folger), Siegfried    Ludwig,    Vogl    (72.Martin),    Lehner,    Brunn- huber, Röhrl, Kammermeier DJK Gebenbach: Nitzbon,   Hammer,   Izmire,   Becker,   Gorgiev,   Hempel, Novotny,    Libotovsky,    Bäumler    (66.    Kopac),    Jakob, Siebert Tore: 0:1 (30.) Pavel Novotny, 1:1 (47.) Maximilian Vogl, 1:2 (50.) Ralf Jakob SR: Dominik Diaz (RSV Ittling) – Zuschauer: 200 Gelb-Rot: (88.) Lehner (Kareth) Rot: (87.) Niko Becker(Gebenbach) (86.) TW Nitzbon hält Foulelfmeter Spielbericht…… SV Neukirchen b.HL.Blut – DJK  1:1 (0:0) Tore: 0:1 ( 63. Foulelfmeter), Ralf Jakob; 1:1 ( 71. Foulelfmeter ) , Alexander Herzog Schiri: Michael Freund ( Perlesreut) Zuschauer:260 Kader DJK: Nitzbon, Libotovsky, Gorgiev, Nürnberger, E.Izmire, Jakob, Kohler, Szewczyk (51. Novotny), Kopac (61. Becker ), Bäumler ( 84. Siebert), Hempel (lik)   „Ein   Punktgewinn   würde   uns   viel   Selbstvertrauen für   die   kommenden Aufgaben   geben“   so   Neukirchens Spielertrainer    Thomas    Iglhaut    vor    der    Begegnung. Deshalb    feierte    seine    Mannschaft    und    ihr   Anhang dieses     1:1     Unentschieden     -     das     durch     zwei verwandelte   Foulelfmeter   zustande   kam   –auch   wie einen    Sieg.   Auf    der    anderen    Seite    sah    man    beim Tabellenführer    nach    dem    Schlusspfiff    enttäuschte Gesichter.       „Es       war       das       erwartet       schwere Auftaktmatch.   Man   hat   gesehen   dass   wir   noch   keinen Rhythmus   haben.   Wir   sind   längst   noch   nicht   da   wo wir   wieder   hinwollen“   sah   DJK   Trainer   Faruk   Maloku noch erhebliche Defizite bei seiner Mannschaft Spielbericht…..
Ralf Jakob (1:2) Foulelfmeter